SEO PR und ORM – zwei entscheidende Faktoren für einen guten Ruf im Internet
Ein guter Ruf im Internet wird immer bedeutsamer – und das nicht nur für das Karrieremanagement. Ein gutes Image ist dabei nicht nur für die Bewerbung essentiell, sondern auch zur Generierung neuer Aufträge. Gerade Unternehmen sind in Zeiten, in denen immer mehr Kaufentscheidungen im Web getroffen oder zumindest vorbereitet werden, darauf angewiesen, sich auch online von der besten Seite zu zeigen. Letztendlich überträgt sich selbst die Reputation eines Mitarbeiters auch direkt auf die Marke und Reputation eines Unternehmens. Online Reputation Management (ORM) bietet Unternehmen die Chance, stets den aktuellen Überblick im unüberschaubaren Mediendschungel von traditionellen und sozialen Medien zu behalten.
Relevante Themen werden unmittelbar in einem breiten Medienspektrum identifiziert, analysiert, klassifiziert und überwacht. Aufkommende Risiken können dadurch frühzeitig erkannt und angegangen werden. Im Gegensatz zur klassischen und horizontalen Suche auf dem Web (Google), wird hier die Überwachung aller Medien im Detail behandelt. Die Datenströme werden nach einem spezifizierten Kontext (OnTopic) kategorisiert und im Folgenden nach Gefühlsempfindung (OnSentiment) in positive oder negative Beiträge klassifiziert.
SEO PR und ORM: Die Schnittstellen
Eine wichtige Rolle in diesem Mediendschungel spielen die Suchmaschinen, allen voran Google. Nach einer Studie des Instituts TNS Infratest holen sich immer mehr Nutzer im Internet Informationen über Anbieter von Dienstleistungen oder Händler ein. Dementsprechend formen die(ersten) Ergebnisseiten ein nicht zu unterschätzendes Image eines Unternehmens im Internet, da über die prominentesten Ergebnisse in den Suchmaschinen in vielen Fällen der erste Eindruck über ein Unternehmen entsteht.
Aus Sicht des Online Reputation Management (ORM) reicht es deshalb nicht aus, dass ein Unternehmen das erste oder die ersten beiden Suchergebnisse zum eigenen Unternehmensnamen „besitzt“. Es sollte seine ORM Strategie in Kombination mit SEO PR vielmehr so auslegen, dass es möglichst über die gesamte erste Suchergebnisseite in dem Sinne verfügt, dass die Ergebnisse alle selbst produzierte oder beeinflusste Inhalte haben.
Die Aufgabe von SEO in der ORM Strategie
Wo SEO das Online Reputation Management unterstützen soll, fokussiert es sich in erster Linie auf die Namen des Unternehmens und seiner Marken, nicht auf Branchen-Keywords, die in anderen SEO-Teilbereichen entscheidend sind.
Suchmaschinenoptimierung (SEO) hat innerhalb der Online Reputation Management-Strategie die Aufgabe, nicht nur die eigentliche Unternehmensseite, sondern auch alle anderen unternehmenseigenen Sites wie Markenseiten, Onlineshops, Blogs usw. zu Optimieren so dass diese auf einem der ersten Plätze (SERPs) in der Suchergebnisliste zum Unternehmensnamen angezeigt werden. Damit wird die Basis für die Eroberung der gesamten ersten Suchergebnisseite gelegt.
Suchmaschinenoptimierte Public Relations für effektive Online Reputation Management
Ist der Anfang erst gemacht geht es darum, weitere professionell getextete und damit gut gelistete Suchergebnisse zum Unternehmensnamen zu produzieren. Dazu gehören:
- wie Social Business Networks wie Facebook, Xing usw., aber auch Mikroblogging-Dienste wie Twitter und Videokanäle sollten gut gepflegt werden, denn in diesen Netzwerken erzielt man aufgrund der allgemeinen Relevanz hohe Rankings in den Suchergebnissen.
- (Online)-Presseinformationen – sie sorgen für eine Veröffentlichungsgarantie im Internet und eine verbesserte Web-Präsenz von Unternehmen.
Damit ist freilich noch nicht das gesamte Potenzial von ORM voll ausgeschöpft worden. Aber mit diesen Schritten ist der erste Grundstein für ein positives Image in den Suchergebnissen gelegt worden, der mehr als nur einen Klick wert ist.
